Weltcup – Regatta in Linz/Ottensheim – 10. Platz und Karriereende

Der Heimweltcup in Linz/Ottensheim galt für den Veranstalter als Test für die im nächsten Jahr dort stattfindende Ruderweltmeisterschaft.

Auch wurde ein neuer Modus, ein Einzelzeitfahren, bei den Vorläufen getestet. Die  ersten Drei der jeweiligen Gruppen steigen direkt ins Semifinale auf. Eine spannende Angelegenheit zumal man ja nichts kontrollieren kann und immer Vollgas rudern muss.

In meinem Vorlauf bin ich hinter dem Russen und hinter dem Italiener Dritter geworden und hab mich für das am nächsten Tag stattfindende Semifinale qualifiziert.

Und somit war ich unter den besten 12 Booten. Im Semifinale kam ich gut vom Start weg, musste aber vier meiner Konkurrenten, die von der Behinderung mir gegenüber stark bevorteilt sind, ziehen lassen und kam als Fünfter ins Ziel.

Damit war nur mehr ein guter Platz im B-Finale möglich. Diesen Lauf gewann Polen vor Litauen und Frankreich. Ich wurde Vierter und Gesamt -Zehnter.

Mit dem Ergebnis und meiner Leistung war ich sehr zufrieden. Alles was möglich war -> gegeben:)

Wenn man bedenkt, dass 7 Athleten die  vor mir platziert waren, definitiv gehen können, ist das daraus resultierende Ergebnis eigentlich top.

Dennoch……..

Mein Trainer und ich haben uns nach langer Aussprache entschieden, dass wir dieses Projekt, aufgrund der nicht vorhandenen Chancengleichheit, nach 3 sehr erfolgreichen Jahren, beenden.

Regeländerungen durch den internationalen Ruderverband (FISA) wirkten sich für die Athleten, die  von vornherein mit ihrer Behinderung schon im Vorteil waren, noch  positiver aus und so haben wir uns für diesen nicht leichten Schritt entschieden.

Immerhin kann ich nach 3 Jahren Rudersport behaupten- ich gehörte zu den besten 12 Pararuderern der Welt, mit dem Höhenpunkt, die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2017 in Sarasota/Florida.

Startvideo – Semifinale (Bahn 1)

Startaufstellung vom B-Finale  (Bahn 5)