Kärntner Meister 2016 im Radfahren

Wie auch die Jahre davor, von Peter Lenz bestens organisiert, fanden die Kärntner Meisterschaften im Radfahren für Behinderte in Kleblach/Lind statt.
Gesamt waren heuer 51 Teilnehmer(innen) in den verschiedenen Behindertenklassen und Gästeklassen am Start.

„Biken für Manuel“ war das Motto für dieses Rennen, denn sämtliche Einnahmen (Startgelder, Spenden und Gastronomie) gingen an Manuel.
Er, ein junger Feuerwehrmann aus dem Ort, erlitt im vorigen Jahr bei einem Freizeitunfall einen Querschnitt und ist seitdem Tetraplegiker. Davor war er immer als Streckenposten bei den Ktn.Meisterschaften dabei. Das Rennen selbst verlief für mich wie alle Jahre. Solange wie möglich mit den „normalen“ Radfahrern aus der Gästeklasse mitfahren.
Dies gelang mir heuer nur eine Runde lang. Danach war ich in den Kurven leider chancenlos, musste abreisen lassen und die nächsten zwei Runden wie bei einem Einzelzeitfahren alleine beenden.
Mit ca. 11 min Vorsprung auf den Zweitplatzierten sicherte ich mir den „Kärntner Meistertitel“. Erstmals nahm auch Petra (meine Frau) an einem Radrennen teil und belegte den ausgezeichneten 3.Platz bei den Damen
in der Gästeklasse. Immerhin kam sie mit ihrem Mountainbike auf einen Schnitt von 28km/h. Am Ende der Veranstaltung wurde Manuel ein Scheck mit 2760 Euro übergeben.

Bad Kleinkirchheim – Kaiserburg

Nach ca. 25 Jahren zurück!!! In meiner Kindheit erlernte ich in diesem Schigebiet den Umgang mit den zwei Bretteln und später sogar den Schirennlauf. Im Winter tagtäglich auf den Pisten unterwegs und gestern mit dem Mountainbike hinauf auf die Kaiserburg.
Sehr viel hat sich verändert, Lifte, Seilbahnen und Pisten, dennoch war es ein besonderes Gefühl für mich ganz am Gipfel der Kaiserburg zu stehen und den herrlichen Ausblick in die Nockberge genießen zu können.

Aktivurlaub in der Südoststeiermark

Vor kurzem verbrachten Petra und ich einen Aktivurlaub in Bad Radkersburg. Aktiv deshalb, weil wir täglich 4-5 Stunden mit dem Rad in der näheren Umgebung in den Weinbergen um Klöch, St. Anna a. Aigen, Straden und auch im slowenischen Gebiet unterwegs waren. Es ist eine herrliche Gegend zum Radfahren, allerdings mit einigen Höhenmetern verbunden. War aber kein Problem, denn danach gab es Abkühlung und Regeneration im hoteleigenen Pool.
Das Hotel Toscanina, in dem wir wohnten, ist ein kleines aber feines Haus mit familiärem Charakter und äußerst netten Chefleuten. Noch dazu kamen vom Hausherrn täglich die besten kulinarischen Tipps für unser leibliches Wohl. Am letzten Tag statteten wir noch der Manufaktur Gölles einen Besuch ab und genossen die Aussicht auf die Riegersburg. Die Wahl des Herbsturlaubes ist damit gefallen.

Qualifikationsregatta für RIO in Gavirate/Varese

Mein erster internationaler Auftritt bei einer Regatta im Einer und dann geht es gleich um die restlichen zwei Quotenplätze für die Paralympic in RIO. Meine Gegner (CHN, KOR, JPN, KEN, SRI, BLR, UNG, BUL, IRL, SUI, GER, ARG, POL, LTU und UAE) jeweils der Stärkste aus seinem Land.
Im Vorlauf wurde ich hinter CHN und KOR dritter und musste somit in den Zwischenlauf.
Dabei reichte mir wieder ein dritter Platz vor IRL und SUI um ins Semifinale einzuziehen. Im Semifinale hingen die Trauben zu hoch und ich musste mich nach einem „Steher“ mit dem 6. Platz und dem B-Finale zufrieden geben.
Im B-Finale zeigte ich meine bisher beste Leistung und wurde hinter LTU, HUN und JPN Viertplatzierter vor BUL und KEN.
Dennoch konnte ich mit der Leistung, nach ca. 2 Monaten intensiven Rudertraining am See, zufrieden sein. Es war ein einmaliges Erlebnis sich mit der Weltspitze im Pararowing messen zu können.

Österreichischer Meister im Indoor-Pararudern

Der Wernberger Behindertensportler, Klaus Dolleschal, holte sich in Wien bei den Internationalen Österreichischen Meisterschaften im Indoor-Pararudern über die Distanz von 1000 Meter den ÖM-Titel. Er besiegte im Finale den Ungarn Nowak und den Russen Shiryaev.
Damit stimmt der Formaufbau für die im April in Italien stattfindende Qualifikation für die Paralympic-Spiele in Rio de Janeiro.

Quelle: Kleine Zeitung