Bad Kleinkirchheim – Kaiserburg

Nach ca. 25 Jahren zurück!!! In meiner Kindheit erlernte ich in diesem Schigebiet den Umgang mit den zwei Bretteln und später sogar den Schirennlauf. Im Winter tagtäglich auf den Pisten unterwegs und gestern mit dem Mountainbike hinauf auf die Kaiserburg.
Sehr viel hat sich verändert, Lifte, Seilbahnen und Pisten, dennoch war es ein besonderes Gefühl für mich ganz am Gipfel der Kaiserburg zu stehen und den herrlichen Ausblick in die Nockberge genießen zu können.

Monte Lussari – Extremtour!!!

Nach einer 27 km-Anfahrt von Arnoldstein nach Valbruna (Italien) ins Saisera-Tal ging es die Forststraße hinauf auf den
Monte Lussari.
Eigentlich sind es von der Saisera auf den Monte Lussari „nur“ 7 km und ca. 1000 Höhenmeter. Aber bei ständiger Steigung von 17 – 24% war das Abenteuer für mich und mein Mountainbike sehr, sehr grenzwertig. Einige Male hatte das Vorderrad auf der schlechten und extrem steilen Schotterpiste keinen Halt mehr und so musste mein „Kumpl“ Hacky
hin und wieder kurz anschieben.
Nach 3h50min-Quälerei waren wir fast am Ziel angelangt. Eine 29%Steigung kurz vor dem Ende war dann noch der
krönende Abschluss dieser Tortour.
Das erste Bier am Gipfel ist beim Trinken nahezu verdunstet und die Spaghetti, sowie der super Ausblick auf die
Julischen Alpen, waren vom Feinsten.
Als dann Hüttenwirt Adi auch noch erwähnte, dass hier am Berg noch nie jemand zuvor mit den Händen herauf gefahren ist, machte mich das sofort schmerzfrei!!
Bei der Abfahrt zurück ins Tal mussten unsere Scheibenbremsen einige Male mit Wasser gekühlt werden ehe wir auf der „rettenden“ Asphalt-Strasse über Tarvis wieder zurück nach Arnoldstein radelten.
Sich zu quälen kann auch schön sein, doch nur wenn man sein Ziel erreicht!!
Es war das überhaupt erste Mal, dass ich am Monte Lussari war, aber ohne Hacky wär ́s kaum möglich gewesen!