Weltcupfinale – Finsterau/Bayrischer Wald

Nach meinem ersten Weltcupeinsatz auf der langen Distanz (15 km) bin ich auf dem Boden der Realität gelandet. Angereist mit großen Ambitionen auf eine gute Platzierung im vorderen Drittel, musste ich bereits nach der ersten von sechs Runden erkennen, dass die Trauben im Weltcup sehr hoch hängen.
Die Strecke war sehr anspruchsvoll, d.h. jede Runde ein Überlebenskampf bei den Abfahrten sowie eine Härteprüfung bei den Steigungen. Unwahrscheinlich wie z.B. die Russen die Steigungen hinaufgefahren sind. Obwohl ich alles gegeben habe, bin ich mir vorgekommen, als ob ich stehen würde. Außerdem war es interessant zu sehen, wie die Amputierten auf einem Schi um die Kurven gedriftet sind.
Mit einem Rückstand von ca. 19 min auf den Sieger landete ich auf dem 20. und somit vorletzten Platz. Jedenfalls war es eine wertvolle Erfahrung. Bedanken muss ich mich bei unserem Cheftrainer, Wolfi Egger, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, an einer Weltcupveranstaltung teilzunehmen.

Es gab auch etwas Positives zu melden. Mein Teamkollege, Michi Kurz, schaffte auf der langen Distanz (20 km) bei den stehenden Athleten den dritten Platz. Damit ist er bestens auf die in Sibirien stattfindende Weltmeisterschaft vorbereitet.
Gratulation Michi! Topleistung von dir!!!

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