Österreichischer Staatsmeister am OssiacherSee

Nach meinem verletzungsbedingten Nichtantreten bei der Staatsmeisterschaft 2017 konnte ich heuer nach dem Indoor-Staatsmeister auch den Outdoor-Titel holen.

Bei starkem Gegenwind war es alles andere als leicht, zumal einer meiner Gegner mich die ersten 200m ziemlich gefordert hatte.  Die restlichen 1800m war ich dann im Alleingang gegen Wind und Wellen unterwegs.

Dieser Titel war insgesamt der 15. österreichische Staatsmeistertitel in drei verschiedenen Sportarten.

Dank an meinen Trainer Roland Prünster, der mich wie immer top betreut und versorgt hat.

 

Rudern am Weissensee

Roland, mein Trainer, erfüllte mir einen langersehnten Wunsch – Rudern am Weissensee. Frühmorgens, das Wasser spiegelglatt, die Ruhe des sicherlich schönsten  See´s im Land,  faszinierend.

Das Wetter, leicht bewölkt aber perfekt fürs Rudern.

Vom Ostufer weg ging es weit bis nach der Brücke in Techendorf hinauf und nach einer kurzen Pause wieder zurück zum Ausgangspunkt. Immerhin sind es mehr als 10 km in eine Richtung. Der Speedcoach zeigte knappe 21 km mit einer  Gesamtruderzeit von 2 Stunden an.

ohne Trainer geht nix!

Weissensee – Ostufer
Techendorf

 


 

finales Ende – beim Ausstieg

 

 

 

 

 

Weltcup – Regatta in Linz/Ottensheim – 10. Platz und Karriereende

Der Heimweltcup in Linz/Ottensheim galt für den Veranstalter als Test für die im nächsten Jahr dort stattfindende Ruderweltmeisterschaft.

Auch wurde ein neuer Modus, ein Einzelzeitfahren, bei den Vorläufen getestet. Die  ersten Drei der jeweiligen Gruppen steigen direkt ins Semifinale auf. Eine spannende Angelegenheit zumal man ja nichts kontrollieren kann und immer Vollgas rudern muss.

In meinem Vorlauf bin ich hinter dem Russen und hinter dem Italiener Dritter geworden und hab mich für das am nächsten Tag stattfindende Semifinale qualifiziert.

Und somit war ich unter den besten 12 Booten. Im Semifinale kam ich gut vom Start weg, musste aber vier meiner Konkurrenten, die von der Behinderung mir gegenüber stark bevorteilt sind, ziehen lassen und kam als Fünfter ins Ziel.

Damit war nur mehr ein guter Platz im B-Finale möglich. Diesen Lauf gewann Polen vor Litauen und Frankreich. Ich wurde Vierter und Gesamt -Zehnter.

Mit dem Ergebnis und meiner Leistung war ich sehr zufrieden. Alles was möglich war -> gegeben:)

Wenn man bedenkt, dass 7 Athleten die  vor mir platziert waren, definitiv gehen können, ist das daraus resultierende Ergebnis eigentlich top.

Dennoch……..

Mein Trainer und ich haben uns nach langer Aussprache entschieden, dass wir dieses Projekt, aufgrund der nicht vorhandenen Chancengleichheit, nach 3 sehr erfolgreichen Jahren, beenden.

Regeländerungen durch den internationalen Ruderverband (FISA) wirkten sich für die Athleten, die  von vornherein mit ihrer Behinderung schon im Vorteil waren, noch  positiver aus und so haben wir uns für diesen nicht leichten Schritt entschieden.

Immerhin kann ich nach 3 Jahren Rudersport behaupten- ich gehörte zu den besten 12 Pararuderern der Welt, mit dem Höhenpunkt, die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2017 in Sarasota/Florida.

Startvideo – Semifinale (Bahn 1)

Startaufstellung vom B-Finale  (Bahn 5)

 

 

 

 

 

 

Weltcup – Auftakt in Linz/Ottensheim

Vom 21. – 23. Juni findet in Linz/Ottensheim der heuer zweite Weltcup nach Belgrad, an dem ich aber nicht am Start war, statt. Es ist die Generalprobe für die im nächsten Jahr dort stattfindende Weltmeisterschaft. Anzunehmen, dass dieses Rennen von der Besetzung her  weltmeisterlich sein wird, zumal jeder WM-Teilnehmer die Örtlichkeit und die Verhältnisse kennen lernen möchte.

Jedenfalls bin ich gut vorbereitet und freue mich auf die Wettkämpfe.

 

Gutes Ergebnis bei der Pararuder-Saisoneröffnung

Die Eröffnung der Pararuder-Saison fand wie jedes Jahr in Gavirate am Varese-See statt. Es ist die größte Pararowing – Veranstaltung in Europa.

Am Start waren diesmal 20 Boote aus 15 Nationen, fast die gesamte Weltelite der letztjährigen WM von Florida.
Bei äußerst widrigen Wind-und Wetterverhältnissen verpasste ich im ersten Vorlauf nur ganz knapp das A-Finale. “ der Wellengang lud mehr zum Surfen als zum Rudern ein“
Natürlich war im erstem Moment die Enttäuschung groß.

Beim B-Finale am nächsten Tag konnte ich wieder an meine gezeigten Trainingsleistungen anknüpfen und wurde hinter dem Polen Kailing und vor dem Litauer Navikas ausgezeichneter Zweiter.

Die nächste große Regatta ist ab 21. Juni der Heim-Weltcup in Linz/Ottensheim. Bis dahin wird weiter intensiv an Technik und Kraftausdauer gearbeitet.

Taktikbesprechung mit dem Trainer

 

Rudersaison 2018

Die Rudersaison 2018 wurde mit dem Ergotraining bereits Anfang November gestartet. Nach der erfolgreichen Indoor- Staatsmeisterschaft bewege ich mein Boot seit April wieder im Wörthersee. Die Rennsaison startet wie schon im Vorjahr mit der Regatta in Gavirate am Varesesee. Heuer sind 29 Boote am Start, so viele wie noch nie. Zur  gesamten Weltelite der letztjährigen Weltmeisterschaft kommen einige Boote aus Südamerika, Afrika und Asien hinzu. Wird ein interessanter Wettkampf werden!!

Rennwochenende ist vom 10. – 12. Mai.

Langlauf-Urlaub im Pillerseetal/Tirol

Unsere heurige Langlauf-Woche führte uns nach 2 Jahren wieder in Tirol´s schneereichstes Tal – ins Pillerseetal. Die Loipen rund um  Hochfilzen´s Biathlonzentrum und im gesamten Tal um St. Jakob und St. Ulrich am Pillersee sind einfach für jeden Langläufer ein purrer Genuß. Für mich war es Abwechslung vom Trainingsalltag in der Kraftkammer und vom Ruderergometer. Täglich ca. 3 Stunden im Langlaufschlitten  mit anschließendem Schwimmen im hoteleigenen Pool waren am Programm.

Untergebracht im Naturhotel Kitzspitz . In einer Suite im  ganz neu gebauten Poolhaus fühlten wir uns wie zuhause.

Was natürlich auch toll war, wir kamen gleich vom Schikeller auf die Loipe.

Jedenfalls war es wieder einmal für Petra und mich ein toller Aktivurlaub, der leider viel zu schnell  vorbei war.