Termine 2018

  •  28. Jänner 2018 – Österreichische Indoor-Meisterschaft/ Wien
  •  21./22. April 2018 -Internationale Regatta Klagenfurt 
  •  11.-13. Mai 2018 – Internationale Para Rowing Regatta/Gavirate
  •  30. Mai -3. Juni 2018 – World Cup 1/Belgrad 
  •  21.-24. Juni 2018 – World Cup 2/Linz/Ottensheim
  • 8.-16. September 2018 – Weltmeisterschaft Plovdiv/Bulgarien
  • 21.-23. September 2018 – Österreichische Meisterschaften Villach 

Wintertraining am Wörthersee

 

Solange es die Wetterverhältnisse noch zu lassen, wird die eine oder andere Trainingseinheit vom Ergometer ins Boot verlegt. Bei 8°C und leichtem Föhnwind war das Training gestern am Wörthersee natürlich ein besonderer Genuss.
Dennoch, so bald die Sonne untergeht, wird es doch ein bisserl frisch 🙂
Hoffentlich kommen noch viele solche „Wintertage“.

Ruder-WM 2017 in Sarasota Florida

Schon die Teilnahme an der Ruderweltmeisterschaft, nach 1.5 Jahren gezieltem Training im Boot, war etwas Besonderes für mich. Noch dazu, dass sich bis jetzt noch nie ein österreichischer Pararuderer für die WM qualifiziert hat.
Also die Erwartung für dieses besondere Event waren riesig und sie wurden auch erfüllt. Die amerikanische Mentalität machte die Veranstaltung zu etwas Außergewöhnlichem, dass ich bis jetzt noch nie bei einer WM gesehen habe. Toll war auch die Inklusion von „normalen“ und Parasportlern.
Täglich waren tausende Zuschauer im Nathan Brenderson Park und feuerten mit Begeisterung für diesen Sport die Athleten an. Es war Gänsehautstimmung angesagt.
Sportlich gesehen habe ich gewusst, dass ein Platz zwischen 9 und 12 realistisch ist und es war auch mein Ziel dies zu erreichen. Mit dem Erreichen des Semifinales erfüllte ich die Vorgabe des ÖRV und meines Trainers.
Am Tag vor dem Finale kam dann das Unglück und ich verletzte mich beim Einsteigen in den Hubschrauber am Knie.
Dick geschwollen und mit leichter Temperatur versuchten Teamarzt und Physiotherapeut mich dennoch für das B-Finale halbwegs fit zu bekommen.
Beim Aufwärmen habe ich mich halbwegs gut gefüllt, aber unter der hohen Belastung im Rennen schaltete aufgrund meiner Verletzung der Körper nach ca. 1000m auf Schonung. Obwohl ich vom Kopf wollte, der Körper spielte nicht mehr mit. So kam ich mit einigen Sekunden Rückstand als 12. völlig fertig ins Ziel.
Im ersten Moment war ich sehr enttäuscht über mein Ergebnis, zumal ich meine Konkurrenten alle schon geschlagen habe.
Andererseits kann ich sagen, dass ich zu den 12 besten Pararuderern der Welt gehöre.

Bikewoche in den Weinbergen von Bad Radkersburg/Steiermark

Bereits zwei Tage nach der körperlich sehr anstrengenden Mountainbikewoche auf der Seiseralm, entschieden Petra und ich eine erholsamere Radwoche in Bad Radkersburg zu verbringen.
Daraus wurde leider nichts. Nachdem wir bereits das zweite Mal zum Radfahren hier waren, mussten natürlich die noch nicht erkundeten Strecken und Gebiete erforscht werden.
Jeden Tag 4-6 Stunden mit dem Rad in den südoststeirischen und slowenischen Weinbaugebieten unterwegs, waren wieder einmal vom Feinsten. Bei super Wetter in einer sehr schönen Gegend macht das Biken einfach sehr viel Spaß.
So war es wieder eine schöne Woche im Hotel Toscanina in und um Bad Radkersburg.

Mountainbike – Urlaub auf der Seiseralm/Südtirol

Nach der geschafften Qualifikation für die Weltmeisterschaft Ende September in Florida/USA galt es erstmals ein wenig Abstand vom Rudern zu finden. Ein gemeinsamer Urlaub mit Freunden auf der Seiseralm bot sich dabei an. Seiseralm, ein herrliches Gebiet zum Wandern und zum Mountainbiken, mitten in den Dolomiten gelegen.
Untergebracht waren wir im Hotel Brunelle auf 1750 m Seehöhe. Täglich ging es mit dem Mountainbike hinauf auf die Almen. Herrliches Panorama auf Europas höchster Alm und besondere Eindrücke ließen die Anstrengungen bei 16-18%igen-Steigungen im Schnitt relativ rasch vergessen.
Arnikahütte, Mahlknechthütte, Murmeltierhütte, Pufflatschhütte um einige zu nennen, waren unsere Ziele.
Einen Tag begleitete uns sogar mein Südtiroler Freund, Raimund Thaler, mit seinem Mountainbike hinauf auf den Pufflatsch zur Arnikahütte. Beim Aufstieg – im Winter eine Rodelbahn, im Sommer teilweise asphaltiert (20-28% Steigungen) ernteten wir viel Applaus und Anerkennung von den Wanderern, denn das hat sicher noch nie jemand mit einem Handbike geschafft. Dafür schmeckte das Franziskaner in der Arnikahütte dann besonders gut!!
Einen weiteren Tag opferte sich unser Freund Walter und begleitete mich vom Tirlerhof hinauf zur Mahlknechthütte. Alles Schotter und verdammt steil aber dafür gab es viele „Beweisfotos“ von Walter.
Nachmittags stand immer Erholung beim hoteleigenen Pool und im Wellnessbereich an.
Alles im Allen war es trotz der Anstrengungen ein Topurlaub in einem Tophotel auf der landschaftlich wunderschönen Seiseralm.
Fotos: Petra/Walter

Worldrowing-cup in Poznan/Polen

Vom 16.6 – 18.6. fand das Weltcup-Rudern, übrigens mein erster Einsatz bei einem so großen Event in Poznan/Polen statt. Schon der erste Eindruck als ich zur Wettkampfstätte kam, war überwältigend. Eine wunderschöne Freizeit und Sportanlage mit künstlich angelegtem Becken, Zuschauertribünen, riesige Videowalls und jede Menge Sicherheitspersonal.
Sportlich gesehen stand für mich viel auf dem Spiel, zumal es um die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft im September in Sarasota/Florida ging.
Vorgabe war eine Topplatzierung im B-Finale. Bereits im ersten Vorlauf (2000m) konnte ich mich mit einem dritten Platz direkt für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale war ich bei heftigen Wind- und extrem schwierigen
Wasserverhältnissen für einen Top-Drei-Platz, der für das A-Finale gereicht hätte, leider chancenlos.
Im B-Finale (Gegner: Weißrussland, Litauen, Italien 1+2, Ungarn) lieferte ich mein bisher bestes Rennen. Nach einem relativ guten Start lag ich vorerst bis zur 1000m-Marke auf Platz 4. Nach einem Zwischenspurt konnte ich den führenden Weißrussen einholen und lag sogar in Führung. Danach entwickelte sich ein spannender Dreikampf um den Sieg, den der Litauer mit knapper Sekunde Vorsprung auf mich für sich entscheiden konnte. Dritter wurde der lang führende Weißrusse vor den beiden Italienern und dem Ungarn.
Mit meiner im B-Finale erbrachten Leistung war ich voll zufrieden und zur Belohnung gab es die inoffizielle Zusage der Ruderverband Verantwortlichen zur Teilnahme an der Ruder-WM.
Florida – ich bin dabei!!!!
Besonders erfreulich war die erstmalige Integration von Parasportlern und den „normalen“ Sportlern. Und so konnte ich sämtliche Medaillenentscheidungen und vor allem den ersten Weltcupsieg unserer Magdalena Lobnig live ansehen!!!

Internationale Ruderregatta in Gavirate/Lago di Varese

Starke Vorstellung des Wernbergers Klaus Dolleschal (RV Nautilus) bei der FISA-Ruderregatta (18 Boote aus 13 Nationen) in Gavirate am Lago di Varese.
Bereits beim ersten Vorlauf über die neueingeführte 2000m-Distanz gelang ihm ein sensationelles Rennen. Mit dem 2. Platz und der gesamt drittbesten Vorlaufzeit konnte er sich erstmals für ein A-Finale qualifizieren.
Der Lauf im Finale war dann nicht ganz fehlerfrei und so musste sich Dolleschal mit Platz 5 zufrieden geben. Immerhin ruderte er gegen die Finalisten der letztjährigen Paralympics in Rio.
Bei der zweiten Wettkampfregatta erreichte er in seinem Vorlauf den 3. Platz.
Das anschließende B-Finale konnte er mit souveränen Vorsprung für sich entscheiden.
Mitte Juni startet Klaus Dolleschal bei der Weltcupregatta in Posen/Polen,
wobei es um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im September in Florida/USA geht.

Doppelsieg bei der Internationalen Kärntner Ruderregatta

Letztes Wochenende fand in Klagenfurt/Wörthersee die 83. Internationale Kärntner Ruderregatta statt. Erstmals ging ich über die neue Wettkampfdistanz von 2000m an den Start. Die Wind- und Wasserverhältnisse waren nicht optimal, sodass ich meine erreichten Trainingszeiten leider nicht verbessern konnte. Dennoch kam ich an beiden Wettkampftagen mit großem Vorsprung ins Ziel.
Der nächste Auftritt wird Mitte Mai beim Ruder-Weltcupauftakt in Gavirate/Italien sein.

Ruder-Outdoorsaison ist eröffnet

Die Rudersaison ist bereits seit zwei Wochen eröffnet. Die Vorbereitung auf die neue Saison und die neuen Herausforderungen sind im Laufen.
Es gibt seit kurzem eine gravierende Änderung. Die Distanz wurde vom Ruderweltverband von bisher 1000 Meter auf 2000 Meter verdoppelt. Das heißt natürlich sofortige Umstellung des Trainingsprogramms auf eine geringere Schlagzahl ohne Geschwindigkeits-und Zeitverlust.
Eigentlich sollte mir die längere Distanz (Kraftausdauer) mehr zusagen, da ich ja vom Handbiken die optimalen Voraussetzungen mitbringe.
Naja, bis zur ersten intern. Regatta, die diesmal am Wörthersee stattfindet, sind ja noch 5 Trainingswochen.
Das nächste Highlight findet Mitte Mai bei der Weltcup-Regatta am Varese See in Gavirate (It.) statt. Das Rennen zählt bereits, wie auch die nächste Weltcup-Regatta im Juni in Polen, zur Qualifikation für die WM in Florida.
Bis dorthin heißt es Training im Boot, Training am Ruderergometer, Training im Handbike und Training in der Kraftkammer 🙂